Denis Stilke geb. 1972 in Weimar studierte Schlagzeug in Berlin und Boston, USA (Berklee College of Music) u.a. bei Gary Chaffeye und Ed Uribe. Aufgrund seiner Vielseitigkeit spielte er in Produktionen sehr unterschiedlicher Stilistiken, wie Metal, Ambient, Musical, Weltmusik und Jazz
(siehe Discographie).
Ausgewählte Live-Aktivitäten
| 1995 |
Helmut Forsthoff Trio
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| 1996/97 |
Domstufenfest Erfurt
„Mass“ Leonard Bernstein mit Orchester Erfurt
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| 1997 |
Europäische Kulturwerkstatt
„Das Schloß“ Percussive Intentionen für sechs Musiker und Schauspieler
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| 1998-2003 |
Weihnachtsjazzorchester-Tourneen
u.a. mit Manfred Hering, H.Forsthoff
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| 1998-2004 |
Musical Stars live
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| 1999 |
Ensemble Weill, Mahagony Songspiel im Prater Berlin
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| 2000/01 |
Jazzmeile Thüringen, Jazzfrühling Jena, Bayon
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| 2002 |
Saal Drei, Jazzmeile Thüringen
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| 2003 |
Jazzfest Potsdam, Transglobal Counterblast
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| 2003-2005 |
Marianne Rosenberg „Chansons & Jazzsongs“ Tourneen
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| 2004 |
Duo Gieß/Stilke, Loft Köln, Weimar, Jazzmeile Thüringen
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| 2005 |
Ensemble 6+ „Der Klang der Mauer“
Aufführung zum 13. August (J.Gieß)
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| 2005 |
Denis Stilke Quartett, Jazzmeile Thüringen, Weimar
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| 2006 |
35 Jahre Bayon Konzert Dresden
Jazzfest Potsdam "Groovtett"
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Denis Stilke Quartett als Download bei
www.phonector.com
www.myspace.com
und bei www.cdbaby.com.
2 Snarestücke zum kostenlosen Download unter www.drumpool.com
grooves by Denis Stilke
Jetzt erhältlich: "SNARE TIME 2*5 Solos for Snare Drum " unter
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Bayon
Sies
Adwoa
Ben Mason Quintett
Almost Charlie
Denis Stilke Quartett
Six of a perfect pair „a question of balance“
Saal Drei feat. Bobo „Licht“
Thorshammer „Inspektor K.“
Bayon „live“
LP Six of a perfect Pair
Carla & Michal Nicholsen „just duett“
Felix Martin „musical changes“
Berlin Jazz Exploration 2004/zetaton C.Wegener Trio
Denis Stilke Quartett „In pieces“
Thorshammer-Heimsuchung
Almost Charlie
Sinty Swing
eMail
denisstilke@web.de
Postadresse
Winsstrasse 51
10405 Berlin
Germany
Denis Stilke Quartett "In Pieces"
Es gab schon länger die Idee eine Platte mit eigenem Material zu veröffentlichen. 2004 entschloss ich mich
ins Studio zu gehen, um Aufnahmen mit meinen "favorite musicians" aus der Berliner Jazzscene zu machen.
Das Ergebnis gefiel mir sehr gut, also entschloss ich mich die Aufnahmen als CD herauszubringen.
Vielen Dank an Dirk, Reiner und Johannes.
Artikel aus "drums & percussion" 5/2005
Es war eine spontane Idee, die den Jazztrommler Denis Stilke mit einigen seiner musikalischen Weggefährten aus der Berliner Jazzszene an Saxophon, Bass und Gitarre ins Studio führte, um die neun Eigenkompositionen aufzunehmen. Herausgekommen ist eine frische und ideenreiche Jazzplatte im sicher irgendwie klassischem Fahrwasser, die aber viel Spaß macht und immer wieder Überraschungen aus dem Hut zaubert. Sehr eindringlich und überzeugend spielen die vier Musiker hier zwischen Bop und Latin zusammen. Schöne Melodien und Soli, die gerne einmal abseits ausgetretener Pfade wandeln, gibt's en masse. Besonders erfrischend sind die vielen Kleinigkeiten, die Stilke in sein Spiel integriert. Bei "Bahio" steuert Manfred Mirsch darüber hinaus noch ein wenig Percussion bei.
"In Pieces" ist die erste Veröffentlichung des jungen Trommlers unter eigenem Namen - und hoffentlich nicht die Letzte.
rezension percussion creativ 05. /2005
Denis Stilke Quartett "in pieces"
Diese CD ist die erste Veröffentlichung des Schlagzeugers und Perkussionisten Denis Stilke aus Berlin.
Und genau aus dieser Szene wird er musikalisch unterstützt durch: R.Hess am Saxophon, Dirk Homuth an der Gitarre,
Johannes Gunkel am Kontrabass, dazu kommt noch bei einem Stück der Perkussionist Manfred Mirsch.
Dabei fällt vor allem auf, dass dieses Jazzquartett unglaublich vielseitig die Möglichkeiten dieser Besetzung
interaktiv und sehr spannend auslotet und ausnutzt.
Das zweite Stück "Elfenbein"beginnt mit einer sehr einfachen Saxophon-Melodie, nur sparsam begleitet und wird dann
plötzlich von einem Schlagzeug-Solo abgelöst, welches einen an die Rhytmen und Trommelklänge der
Elfenbeinküste erinnert (daher vielleicht auch der Titel?). Der offene Klang der Trommeln und etwas Hi-Hat
erzeugen diesen Charakter. Später entwickelt sich das Solo zur Kollektiv-Improvisation, die perfekte Kommunikation
zwischen den Musikern erzeugt einenschon fast freejazzähnlichen Charakter.
Dabei sind vor allem die gewollten Ausbrüche des Saxophonisten Reiner Hess die spannenden Momente.
Doch damit nicht genug! Nun schaltet sich Dirk Homuth an der mittlerweile verzerrten Gitarre ein,
"gehts jetzt Richtung Funk oder sogar Rock?" fragt sich ein überraschter Zuhörer. Nein, der Groove bleibt gleich und
es folgt wieder das so schön unaufgeregte Thema, welches mit einer immer leiser werdenden Outro, die den
gestrichenen Kontrabass featured,endet.
Das Spannende an dieser Musik ist der teilweise für ein Jazzquartett ungewöhnkiche Verlauf der einzelnen Stücke.
Bei "Skip" wird der Zuhörer unweigerlich daran erinnert, was passiert, wenn man mehrmals diese Taste
des CD-Players drückt: viele verschiedene Eindrücke sind nacheinander zu hören.
In diesem Fall sind das dann zum Beispiel eine latintypische Intro(jedoch im 5/4), die dann in einen höchst interessant
unterteilten und trotzdem flüssigen 5/4 Funk übergeht.
Diese CD macht Appetit auf ein Konzert dieses Quartetts. Eine Gelegenheit dazu bietet sich beispielsweise am
11. November in Weimar. (B.Bärmann)
Review bei www.jazzdimensions.com
Download bei www.phonector.com