Denis Stilke geb.in Weimar studierte Schlagzeug in Berlin und Boston, USA (Berklee College of Music) u.a. bei Gary Chaffey und Ed Uribe. Aufgrund seiner Vielseitigkeit spielte er auf über 25 Produktionen(CDs/Lp) sehr unterschiedlicher Stilistiken, wie Metal, Ambient, Musical, Weltmusik und Jazz (siehe Discographie).

Ausgewählte Live-Aktivitäten



1995 Helmut Forsthoff Trio

1996/97 Domstufenfest Erfurt
„Mass“ Leonard Bernstein mit Orchester Erfurt

1997 Europäische Kulturwerkstatt
„Das Schloß“ Percussive Intentionen für sechs Musiker und Schauspieler

1998-2003 Weihnachtsjazzorchester-Tourneen
u.a. mit Manfred Hering, H.Forsthoff

1998-2004 Musical Stars live

1999 Ensemble Weill, Mahagony Songspiel im Prater Berlin

2000/01 Jazzmeile Thüringen, Jazzfrühling Jena, Bayon

2002 Saal Drei, Jazzmeile Thüringen

2003 Jazzfest Potsdam, Transglobal Counterblast

2003-2005 Marianne Rosenberg „Chansons & Jazzsongs“ Tourneen

2004 Duo Gieß/Stilke, Loft Köln, Weimar, Jazzmeile Thüringen

2005 Ensemble 6+ „Der Klang der Mauer“
Aufführung zum 13. August (J.Gieß)

2005 Denis Stilke Quartett, Jazzmeile Thüringen, Weimar

2006 35 Jahre Bayon Konzert Dresden
Jazzfest Potsdam "Groovtett"


2007 Bernd Spanier Quartett, Jazzfest Chemnitz

2008 Hub Hildenbrand Trio, Jazz- und Blues Award Berlin 3. Preis

2009 Open AIR Gut Geisendorf Bayon

2010 Weltmusik-Preis „RUTH“ für Bayon auf dem TFF Rudolstadt
Aufführung „Requiem“ Hub Hildenbrand Trio


2011 Trommelwirbel- Konzert mit Franz Bauer,Armando Schuh ,Harald Kündgen, Denis Stilke
für Fokus schlagwerk E.V. im Schloß Britz (Berlin)


2012 Kompositionspreis für Joachim Gies der A&A Kulturstiftungt
Aufführung : Mnemosyne in der Villa Elisabeth Berlin / " Europe mon amour" (Musik Hub Hildenbrand) Neuköllner Oper Berlin


2013 Jazzfest Neukölln Jörg Schippas "Rattle the Cage" / Florian Junker Trio / Trio Morgenland "Berlin_Istanbul_Festival"
trio Rosenrot "PURPUR-Festival


2014 Folkbaltica (D/DK) trio Rosenrot, Bayon - Marienkirche Frankfurt ,
Saitenwege - Hub Hildenbrand trio -Werkstatt der Kulturen


2015 Klang/Kammer/Spiele- Soloperformance Berlin , Transvocale Frankfurt(o.) -trio Rosenrot


2016 Helmut Forsthoff Trio MIM Berlin , Bardentreffen Nürnberg/MainWelmusikFestival -trio Rosenrot
Bayon Schloßhof Weimar-Lange nacht der Museen


BOOKS

„Snare Time“ 10 Solos für kleine Trommel u.a. in der Empfehlung für den Trommelpass Gold bei www.codamusic.de
The book is very simplistic and helps the reader to follow through exercises in a very logical manor. With a variety of concepts and styles, the books creates a full encyclopedia-like format that will keep the reader busy for years rather than just a few weeks, and open up more creative ways to play drums.
mikedolbear.com

"Marimba Magic" 24 Duos for one Marimba infos und Bestellung bei www.codamusic.de
MarimbaMagic is a wonderfully imaginative and infectious book for our beginner Marimbists. It brings art, words and music together in a simple yet arresting way to allow endless fun and creativity to blossom."
Dame Evelyn Glennie, United Kingdom,

„Snare Talk“ 25 Duette für kleine Trommel( leicht bis mittelleicht) infos und Bestellung bei www.codamusic.de

EINZELKOMPOSITIONEN

„Snare Walk“ Quartett für vier kleine Trommeln (Rez.:: Offbeat )

„Schattenspiel“ Duett für 2 kleine Trommeln , komponiert für den Wettbewerb Jugend musiziert 2009 , mit dem die Teilnehmer einen 1.Preis im Bundeswettbewerb erringen konnten

Alle Werke sind bei codamusic verlegt Notenbeispiele und Hörbeispiele unter www.codamusic.de


2016

Hub Hildenbrand Trio
ambitionierter , spannender Worldjazz mit schönen Kompositionen und viel Ausstrahlung
& also

Trio Rosenrot
alte Lieder - neu gehört
31.7. bardentreffen Nürnberg and more unterm link


Trio Morgenland
turkish-world -jazz
21.2 Körnerpark Cafe

"Colours in JAZZ " feat. Dirk Engelhardt, Bernd Spanier , D.Stilke
24.9. Hauskonzert bei A.Spitzlay , Zehlendorf

"KLANG/KAMMER/SPIELE" - Soloperformance Denis Stilke

Duo Gies/ Stilke
spezielle Klänge für feine Ohren mit dem Komponisten und Saxophonisten Joachim Gies
23.01. Canisiuskirche
22.5. Schwarzsche Villa



Helmut Forsthoff Quartett
11.9. Kleinmachnow 29.9. MIM Berlin 8.10. Saxstall bei Dresden 5.11. Salzwedel

Bayon
legendäre Weltmusik-Band mit starken klassischen Einflüssen
15.5. DUO Theusner /Stilke in der Stallgalerie Grünow 11.6. Weimar Schloßhof

Auswahl CD s

Denis Stilke Quartett - "in pieces"(anjoke, 2005)


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Er hat CDs mit Metal-, Ambient-, Musical- und Worldmusic aufgenommen: Der Berliner Drummer Denis Stilke arbeitet an vielen Baustellen. Mit "In Pieces" hat er nun zusammen mit seinem Quartett ein astreines Jazz-Album # aufgenommen. Alle neun Kompositionen stammen aus der Feder des Drummers, alleine das ist schon ungewöhnlich für eine Jazz-CD. Und es sind wirkliche Kompositionen, nicht einfach Vorlagen für die virtuosen Ideen der Solisten. Melodische bezaubernde, rhythmisch anspruchsvolle Balladen wie "Elfenbein" oder "Silence", in denen alle Musiker ausführlich zu Wort kommen, wechseln sich mit Nummern ab, bei denen sich Gitarrist Dirk Homuth, Saxophonist Reiner Hess und Kontrabassist Johannes Gunkel die Bälle schnell zuspielen. "In Pieces" ist keine durchgestylte Studio-Produktion. Aufnahmetechnische Optimierungen stehen erfrischenderweise hinten an. Der Entstehungsprozess und Spontanität fast wie bei einer Live-Session – das alleine macht die 50 Minuten zu einem Hörerlebnis.
Johannes Kloth/Jazzdimensions.com

Bayon : "Tanz der Apsara"(Buschfunk, 2008)
Auf klassischem Grundton entwickeln Theusner, Thet und wechselnde Mitspieler frei schwebende Klanggebilde mit fernöstlicher Anmutung, improvisiert wirkenden Einschüben nach Jazz-Manier, Folklore-Elementen und Pop-Motiven. Bayon haben in der DDR multikulturelle Weltmusik gespielt, noch ehe die Begriffe erfunden waren. Damit haben sie ihr Publikum ziemlich gefordert, aber eben auch gefunden. Die überlangen Bayon-Suiten, assoziative Klanggemälde, hatten reichlich Liebhaber. Die mussten sich an die zwei Jahrzehnte gedulden, ehe die Band Neues produzierte. Und das Neue ähnelt dem Alten auf höchst wohltuende Weise. Bayon richtet sich auch mit „Tanz der Apsara“ an die Phantasie des Hörers. Die Musik lässt mit offenen Augen träumen von nie geschauten Landschaften mit wundersamen Bewohnern. Schwebende ätherische Klänge leiten „Angkor“ ein, ein tänzelnder Musikstrom aus kunstvollen Gitarrentönen und fernöstlich anmutendem Cello-Strich entwickelt sich. Theusners Gitarrenspiel prägt „Epilog“. Ihm genügen einige wenige gezupfte Töne, um Stimmungen zu entwickeln, die Zeit und Raum sprengen. Stets ihm zur Seite steht Sonny Thet. Sein Cello schwelgt und tönt weich, kann den Wind beschreiben und fallende Blätter – wie in „Herbst“. „Winter“ fügt Theusner hinzu, langsam scheinen vor hellem Grund die Flocken zu rieseln in Form einzelner lichter Gitarrentöne. Ihren Mitspielern Justo Gabriel Perez (Flöte) und Denis Stilke (Schlagzeug) haben die Ur-Bayon-Mitglieder Raum gelassen für Eigenkompositionen. Perez prägt „Cha Facil“ mit lässigen Latino-Klängen, Stilke fügt afrikanische Rhythmik zum „Capriccio“ hinzu. Eine Referenz erfährt der englische Lauten-Komponist der Renaissance John Dowland im Stück „Dowland“. Ein Motiv von Johann Sebastian Bach hat wohl „El Camino“ angeregt. Das jüngste Album von Bayon zeigt die gereifte Band in blendender Verfassung. Ihre Musik hat ein hohes Maß an Zeitlosigkeit.
M.A.(Dehmel)

HubHildenbrand Trio „ News from afar“, „Requiem“ (EARS love music,2009)
Hub Hildenbrand Trio: Requiem Die Aufnahmen des Hub Hildenbrand Trios können durchweg als Kleinode der modernen Jazzgitarristik angesehen werden. Das 2009 erschienene Werk News From Afar, das die Tonsprache des Gitarristen um orientalische Ornamentik, Mikrointervalle und Makam-Konzeption erweiterte, haben deutlich gemacht, dass dieser Musiker mehr auf seiner musikalischen Agenda hat, als nur den Marktmechanismen gefällig zu sein. Hildenbrand hat sich bei diesem neuen Album für eine in der Jazzmusik ungewöhnliche Darstellungweise entschieden. Ausgehend von der Form, die für eine Totenmesse der katholischen Liturgie auf dem Konzil von Trient 1545 festgelegt wurde, die aus dramaturgischen Gründen hier aber ab und zu hintangestellt werden musste, leuchten der Gitarrist und seine Mitstreiter Dirk Strakhof (bs) und Denis Stilke (dr), einen moribunden Gesamtkosmos mit zum Teil verstörenden Klangkonstrukten aus. Mit dem Geigenbogen bearbeitete Gitarrensaiten, Feedback und immer wiederkehrende gestrichene Flageolett-Töne auf dem Kontrabass erschaffen beklemmende Hörfilme. Dem gegenüber stehen stille, besinnliche Momente, in denen der nahezu akustisch aufgenommene Sound der Gibson ES-295 des Gitarristen allein im Raum steht oder den zarten Dialog mit Bass und Schlagzeug sucht. Die Musik oszilliert beständig zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Jedes alte und neue Projekt dieses Trios ist hochspannend und in der musikalischen Umsetzung konsequent. www.unser-luebeck.de, 2010
In sich gekehrter Gitarrenjazz. Nicht nur für ECM-Hörer. Taz, 5.November 2010
Selten gibt es im Jazz und besonders in der Jazzgitarristik etwas wie das, womit wir es beim Hören des neuesten Werks von Hub Hildenbrand zu tun kriegen. Was Hub und das Trio spielen, ist hochkultivierte, sehr "überlegte", gründlich konzipierte Musik, sehr fein und der zentralen Botschaft dieses "Programms" durchaus angemessen. Exzellente Musik. Musik, die zu denken gibt. Alexander Schmitz, 2010

Joachim Gies "Mnemosyne"(Leo Records 2013)
Le saxophoniste Joachim Gies est un fidèle du label Leo Records. On l’avait apprécié à plusieurs reprises dans Not Missing Drums Project, une formation imposante, ambitieuse et originale dont il est l’un des fers de lance, dans différents ensembles où la voix est souvent très présente, et en solo. À la tête ici de son Ensemble X, il conduit une musique très raffinée et élaborée, en six parties réunies sous le titre "Mnemosyne", du nom du poème de Hölderlin que récite, avec un second texte signé Kafka, le comédien Gerd Wameling. La musique, qui semble arriver souvent de l’arrière-plan, joue beaucoup sur les résonances (le vibraphone), circule entre l’air et les sons, dans l’espace, les rythmes intérieurs, le langage, les passages improvisés ou finement orchestrés… Une musique fascinante et d’une grande beauté qui ne s’inscrit certes pas dans le jazz tel qu’on peut l’entendre, mais qui ouvre nombre de possibles. OUI !

Joachim Gies und Sound / Body/ Cells „shimmering“ (Leo Records, 2009)
Dem Saxofonisten Joachim Gies haben es Frauenstimmen besonders angetan. Er arbeitete schon mit Ute Döring und Lauren Newton, und für sein neustes Projekt "Sound/Body/Cells" ergänzte er sein Duo des Schlagzeugers Denis Stilke mit der israelischen Gesangsperformerin Ronni Gilla. Sie hat eine helle, natürlich klingende Stimmkraft, mit der sie flexibel die starken rhythmischen Klänge von Gies und Stilke umspannt. In Stücken wie "Close Links" und "Overheated Rooms" auf der CD "Shimmering" entwickelt sich ein ritualistisch klingendes Zusammenspiel, dass man an die Musik von Sainkho Namchylak denken mag, ebenfalls eine bei Leo Records verlegte Künstlerin. Gies ist ebenso überzeugend mit seinen kräftigen Saxofonklängen als auch durch seine ungewöhnlichen Spieltechniken, und mit dem äußerst subtilen Schlagzeug von Stilke, seit Jahren Gies' vertrauter Partner, bietet die Musik Raum für ein Arsenal an Klangmöglichkeiten, das sie mit Gilla in ihrer beeindruckenden Musik demonstrieren. Die prächtige Akustik der Berliner Johanniskirche, wo die CD live aufgenommen wurde, tut ein Übriges.(jazzflits,Holland)

Der Not Missing Drums-Saxophonist JOACHIM GIES hat sich für KLANG/KÖRPER/ZELLEN, neudeutsch: SOUND/BODY/CELLS, zusammengetan mit dem Weimarer Drummer Denis Stilke und der Vokalistin Ronni Gilla. Stilke trat in der schon DDR-legendären Seelenbaumel-Formation Bayon leichthändig die Nachfolge seines Vaters an, betrommelt im Metal-Quintett Thorshammer aber auch Wolfszeit und Fegefeuer. Hier auf dem S/B/C-Debut Shimmering (LR 541) klingt er stellenweise wie der junge Okay Temiz, aber dann auch wieder so, als wolle er vorsichtig einen Landeplatz für Geister fusselfrei kehren oder Borke nach Käfern abklopfen, doch im Handumdrehen wieder wie ein wirbelnder Sufi. Gilla, durch ihre bulgarisch-ladino-gemischte Herkunft geprägt, war Mitglied der „Israeli Philharmonia Singers" und Solistin im Jüdisch-Arabischen Jazz Ensemble. In der gut besuchten Johanniskirche Berlin entfaltete sie ihr Vollspektrum als sephardische Lerche, als tirilierende Primadonna, als Klageweib, als Schamanin mit Wurmlochverbindung zu Monteverdi, als hechelnde Siegerin beim Lauren Newton-Contest, als Großmütterchen mit einem sibirischen Wiegenlied, als Temperamentsbolzen vom Balkan. Gies deklariert solchen Fake-Ethno-Wildwuchs gern als ‚Urban Voices' und facht den Rabatz mit Alto und Tenor ‚jazzig' an. ‚Jazz' ist in meinen Ohren nämlich genau das, städtisch gepintscherte, allesfresserische, entfesselte und individualisierte Über-Folklore.(bad alchemy,2009)

Marianne Rosenberg „Im a woman“ (2008)
Das fünfköpfige Ensemble um den Arrangeur und Pianisten Wolfgang Köhler liefert aber extrem überzeugende Arbeit ab - deshalb scheint Rosenbergs Stimme hier eher zweitrangig. Klassiker wie 'The More I See You' von Harry Warren, der Peggy-Lee-Blues 'I'm A Woman' oder 'You Go To My Head' gehören dabei zu ihrem Programm, mitreißend arrangiert und von Dirk Engelhardt (Saxofon), Denis Stilke (Schlagzeug), Johannes Gubkel (Bass) und Dirk Homuth (Gitarre) fulminant eingespielt. Marianne Rosenberg hat hier wirklich ausgezeichnete Musiker an der Seite und liefert so eine wunderbare Platte ab, die sogar Rosenberg-Hasser überzeugen wird.
M&C (K.Hofacker)

Saal Drei „licht " feat.BOBO (Th., 2001)
Den Besucher empfängt an diesem Abend in der Michaeliskirche meditative Musik und eine in weißes Licht getauchte Kuppel. In den Seitenschiffen sind Engelskostüme sowie Zeichnungen von und Verse über Engel ausgestellt. Alles scheint so, als ob hier die Ankunft eines dieser geflügelten Himmelswesen erwartet wird. Und dann kommt sie auf die Bühne - Christiane Hebold, alias Bobo mit ihrer strahlenden, engelsgleichen Stimme. Eine Stimme, die vor 10 Jahren das Markenzeichen von Bobo In White Wooden Houses war und nach deren Ende nur noch selten öffentlich zu hören war (u.a. bei Rammstein`s Hit Engel). Jetzt ist sie zusammen mit den Musikern von SAAL DREI und einem neuen Projekt LICHT zurück. Die perfekt eingespielte Gruppe mit Gerson Herold (Keyboard), Dennis Stilke (Drums) und Torsten Uhlmann (Gitarre) knüpft einen, manchmal an Jan Garbarek erinnernden Klangteppich, auf dem sich Bobo`s Stimme mit ihren vielen Facetten im Kircheninneren ausbreiten kann. Mal jazzig, mal rockig und dann wieder experimentell kriecht sie in die Gehörgänge der Besucher und setzt sich darin fest. Zusammen mit einem beeindruckenden Lichtdesign erzeugen SAAL DREI feat. Bobo eine mystische Stimmung, der man sich nur schwer entziehen kann und die dazu anregt, seine Sinne schweifen zu lassen. Nach einer 80minütigen Reise durch die Höhen und Tiefen der Phantasie wurden die rund 200 Leute wieder in die reale Welt einer Leipziger Nacht entlassen.
tomso

Six of a perfect pair“ a question of Balance"( 1992/93 Cd/LP)

Thorshammer „Inspektor K.“/"Heimsuchung"(Th., 2000)
Diese Platte ist schwer verdaulich! ‚Heimsuchung’ trieft von einer finsteren Bosheit, schleichend und erbarmunslos. Es dominieren schwere, auf den ersten Blick minimalistisch wirkende Sleppriffs, die aber im Detail ziemlich verzwickt sind. Ein raues Krächzen wirkt zunächst dilettantisch, wird dann aber in seiner kriechenden Kälte begreifbar und bringt die lichtlosen Texte gut rüber. Eingestreute Chöre, Keyboards und todtraurige Trompeteneinlagen von Sänger Sören Licke verstärken die Düsternis. Freude kommt beim Hören keine auf – und das ist offenbar voll beabsichtigt. Diese elf Tracks sind ein einziges herzloses Brett wie eine alte Fleischmannplatte, das einen einfach nur fertig macht. Wer schlecht drauf ist oder zu Depressionen neigt, sollte lieber die Finger von dieser Band lassen. Wem es allerdings zu gut geht, dem kann hiermit geholfen werden! Anspieltipp: ‚Verloren’



www.sonic-impulse.de (Excelent record studio)

eMail
denisstilke@web.de
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Postadresse
Winsstrasse 53
10405 Berlin
Germany

LESSONS

seit 2000 als Lehrer für Schlagzeug tätig an der MS Berlin Mitte und Mitglied in der Jury(2013) "Jugend musiziert" Kat. POP

Juror bei "Jugend musiziert" Kat. Schlagzeug POP (2014 Landeswettbewerb)

Inhalt des Unterrichts :
neben der Vermittlung der spieltechnischen Grundlagen(Rudiments) beschäftigen sich die weiterführenden Konzepte u.a. mit Groovtraining, Flussübungen, Reading und Interpretationen ,sowie die Erarbeitung diverser Stilistiken unter Einbeziehung von Playalongs und weitreichender Spielliteratur

Workshops/ clinics/masterclasses bei Jack DeJonette, Jim Black , Joey Heredia, Billy Cobham, Steve Houghton, Gregg Brisonette, Steve Smith, Jim Chapin Dom Formularo, Aldo Romano , Ed Thigpen David Garibaldie, Jose Cortijo, Wolfgang Basler, Michael Küttner , Udo Dahmen, Ed Soph, John Surman, Arild Anderson u.a.


Mit dem Schlagzeug Musik machen?
Nach vielen Workshops , Masterclasses, Clinics , 15 Jahren Lehrtätigkeit und mehr als 30 Jahren aktivem Schlagzeugerleben möchte ich ein paar persönliche Gedanken zum Schlagzeug als einem musikalischen Ausdrucks- und Kommunikationsmittel in den Mittelpunkt stellen.
Was soll ich üben ? Was kann ich brauchen?
Nun , ein Instrument zu lernen heißt Hingabe, Fleiß , Geduld, Ausdauer, Frust und vor allem : FREUDE .
Ich gehe folgendermaßen in meinem Unterricht vor:
Nachdem ich die Grundlagen bei meinen Schülern für „lockeres Spielen „ (d.h. den Rebound des Stockes zu nutzen , ihn springen lassen) gelegt habe, sowie an koordinativen Fähigkeiten , Bewegungssicherheit , Klangempfinden und einem recht stabilen Puls (lautes Zählen) ein Mindesmaß erarbeitet sind , geht es auch gleichzeitig um die Bausteine und Strukturen von Musik. Diese zu verstehen ist essentiell.
Dazu verwende ich einfache Rhythmen , die der Lernende spricht und spielt , am besten gemeinsam. Wird dies gut umgesetzt , kombiniere ich mehere von diesen einfachen Bausteinen.
Nun kommt das Entscheidende : diese Bausteine in musikalisch sinnvolle Formen zu integrieren. D.h. ich schaffe Einheiten aus zweitaktigen Pattern , fasse diese zusammen , erhalte viertaktige , 8taktige , 16tagktige. Dazu kommen dann Übergänge (Fills) , ebenfalls gesprochen und gespielt , die den nächsten Abschnitt vorbereiten. Dies alles dient dazu , dem Schüler zu vermitteln , das Musik sich meist innerhalb einer FORM bewegt. Wenn diese einmal verstanden wurde , kann man sie neu ausfüllen, d.h. Komplexere Rhythmen , Grooves verwenden.
Wichtig ist , das der Lernende mit der Zeit ein ausgeprägtes Empfinden für die Spannungsbögen von 4tagtigen, 8taktigen, 16 taktigen(und mehr) bekommt , so das er sich graduell vom sturen Zählen lösen kann.
Möglichst schnell begleite ich die Schüler dazu am Marimba, Vibraphon oder Klavier um ein einfaches harmonisches „Gerüst“ anzubieten, an dem sie sich mit den „Ohren“ und auch visuell festhalten können und wir so schon bald einen musikalischen Fluss erhalten.
Werden diese Bausteine und Strukturen gut beherrscht, wird sich der Schlagzeuger auch leichter tun , die Form von ganzen Stücken , Liedern , Songs wieder zu erkennen. Dazu verwende ich einfache Songs ( keine Playalongs am Anfang) zu denen man gut mitspielen kann, was auch sehr viel Spass macht.
Damit werden noch weitere Fähigkeiten quasi nebenbei verinnerlicht wie z.Bsp. Timing, Groove , Instrumentierung, Ausdruck und Konzentration.
Um also zum Ende noch mal auf den Anfang zu kommen - um möglichst früh mit Anderen musizieren zu können, sollten eben die musikalischen Elemente verstanden werden. Es fördert die Spielfreude und v.a. das eigenständige Erkennen von musikalischen Mustern auch bald außerhalb des Unterrichtes und verschafft dem Schüler somit größere musikalische Kompetenz.
Viel Erfolg!!


Denis Stilke

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